Ziele des Vereins

Die Vereinsgründer wollen durch den Verein folgendes ereichen. Er soll eine lautstarke Stimme für die Opfer des Blutskandals und die Leistungsempfänger der Stiftung "Humanitäre Hilfe..." werden.  Es soll mit dem Verein besser und leichter gelingen, zusammen mit den Verbänden und Organen, die bis jetzt für uns verhandelt haben, unsere Anliegen lauter und deutlicher zu vertreten.

Es ist lange überfällig, dass die Opfer des Blut-Skandals eine würdevolle Absicherung, die diesen Namen auch verdient, erhalten. Damit meinen wir eine gesicherte unbefristete Zahlungen einer angemessenen Entschädigungsrente, die es ermöglicht, ein mit gesunden Menschen vergleichbares Leben zu führen, ohne dass alle paar Jahre wieder unsere Existenzen grundlegend in Frage gestellt werden.

Die meisten der Betroffenen sind in in ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit stark eingeschränkt. Ihre Lebenserwartung ist reduziert. Die Teilhabemöglichkeit am öffentlichen Leben ist eingeschränkt. Viele haben keine Familien gründen und keine Altersicherung aufbauen können. (Siehe Prognos Studie). Deshalb will sich der Verein für eine Anpassung der Zahlungen an die reelle Bedarfsituation einsetzen. Die meisten Opfer sind in einem Alter zwischen 45 und 60 Jahren. Sie befinden sich in einer Phase des Überganges. Deshalb sind angemessene Projekte für das Wohnen und Leben als ältere Menschen mit den vorhandenen Erfordenissen ebenfalls ein Verinsziel.

 

Aus diesen Gründen ist unser Anliegen mittelfristig eine Novellierung des HIV-Hilfegesetzes über den Bundestag zu erreichen. Diese Novellierung soll sich im wesentlichen an den Inhalten des Contergan-Stiftungsgesetzes orientieren.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0