Ein Ort des Gedenkens für die Opfer des Blutskandals

 

Von der Idee einer Stele in Berlin bis zum Stand der Dinge -

In unserer Satzung steht:

 

"...Pflege des Gedenkens an bereits verstorbene Opfer..."

 

Dieser Passus unserer Satzung besteht nur aus wenigen Worten und beinhaltet doch so viel. Unser Verein möchte an dieser Stelle einen neuen Weg im Umgang mit den Opfern einschlagen. Wir möchten das menschliche Ausmaß der Katastrophe an zentraler Stelle sichtbar machen.

 

Es soll eine Gedenkstätte entstehen, an der für jeden einzelnen Verstorbenen Platz ist. Vorstellbar wäre eine Stele aus Stein, an der für jedes Opfer ein Plättchen vorhanden ist. Ob auf dem Plättchen ein Name eingraviert ist oder nicht, ist dabei unerheblich. Entscheidend ist, dass allein durch die Anzahl der Plättchen die Dimension des Blutskandals für die Öffentlichkeit sichtbar wird.

 

Die Gedenkstelle soll ihren Platz in unserer Hauptstadt in Berlin, wenn möglich in der Nähe des Bundestages oder des Bundesgesundheitsministeriums, finden.

Finanziert werden soll die Gedenkstelle ausschliesslich aus privaten Spenden. Spenden aus der Pharmaindustrie sind an dieser Stelle – wie überhaupt für unseren Verein – undenkbar.

 

Insgesamt gesehen bedeutet die Idee, eine Gedenkstelle einzurichten, eine große Aufgabe.

 

Schön wäre es, hier Hilfe und Unterstützung von vielen Seiten zu erhalten.

 

Alle Hinterbliebenen haben die Möglichkeit, für sich zu entscheiden, ob  ihren Verstorbenen für ein Plättchen auf der Stele eingerichtet werden soll und so ein Teil der Gedenkstelle zu sein.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und werden Sie hier an dieser Stelle über das Projekt auf dem Laufenden halten.

 

Ansprechpartnerin im VOB: Dörte N.

 

Gegen das Vergessen

 

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