Miteinander reden hilft 

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Ein seltener Kommentar zu unserer Arbeit

 

„Liebe Cornelia, vielen Dank für die Infomail eben. Ich bin nun nicht so sehr drin in allem, was gerade passiert, aber vielleicht ist auch genau diese Position ganz praktisch, um mal zu sehen & v.a. zu spüren (Gänsehaut), was unser VOB schon alles erreicht hat. Wenn ich da an den Start  (...) denke...hätte da einer erzählt, was JETZT alles passiert, welches Netz inzwischen gewoben wurde, welche Kontakte sich etablieren würden & dass ein Frühstück mit Abgeordneten im Bundestag stattfinden soll, dem hätte ich insgeheim das Label "Irrer" zugesprochen. Und insgeheim wohl auf genau diese Wendung, auf dieses Vorankommen gehofft. Damals schien irgendwie alles möglich für mich. Wenn man nur mit genügend Dampf & einer guten rhetorischen Prise voranschreitet, dann wird man doch wohl kriegen, was man will. Jetzt ist es mehr als fünf Jahre her. Zwei Freunde haben wir verloren, weitere Bekannte, manche Verbündete haben sich als Enttäuschung entpuppt, neue wertvolle Weggefährten sind zu uns gestoßen. Nach wie vor ist alles ein Kampf, ein Kraftakt. Keine Zusammenarbeit, vor allem innerhalb des VOB, ist selbstverständlich. Alles ist anders & braucht mehr & länger als vielleicht in anderen Organisationen. Aber: viele sind nicht so weit gekommen & hatten genau dasselbe Ziel. Viele hätten sich das, was nun alles ins Haus steht, nur träumen lassen. Ich finde, dessen darf man sich kurz bewusst sein. Ich kann kaum etwas tun für den VOB aber mein Herz pocht & die Gänsehaut ist astrein, wenn ich Deine Infos, Zusammenfassungen & sonstiges lese. Und was wären wir auch ohne Susanne. Unbeschreiblich, unvorstellbar. Sie muss noch mindestens 60 Jahre für den VOB aktiv sein...!! Ihr seid zwei Schätze, Cornelia. Danke“

 

Die Verfasserin dieses Kommentars möchte nicht genannt werden ist uns aber bekannt. Solche positiven Kommentare bekommen wir selten. Wir sind aber trotzdem o. vielleicht gerade deswegen sehr Stolz darauf und veröffentlichen ihn deshalb hier im Blog. Sie tun unglaublich gut und motivieren uns immer weiter zu machen.

Der Vorstand und das Team

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Der VOB war auf den 18. Münchner AIDS- und COVID-Tagen wieder dabei!

Der interdisziplinäre und internationale Kongress hat aus aktuellen Anlass in diesem Jahr einen neuen Namen bekommen. COVID-19 hat die Hepatitis aus dem Titel verdrängt. Man kann darüber unterschiedlicher Meinung sein. Aber auch aus diesem Grund hat sich der VOB entschieden, das Thema der Langzeitinfektionen mit HCV mit einer besonderen Hervorhebung der Situation von sehr lange HCV- (und HIV-) Infizierten in die Veranstaltung einzubringen.

Thomas, Lisa und Michael werden bei einem Corner-Stone-Lab am Samstag (26.03.22 10:00 bis 11:00 Uhr) in Rahmen einer offenen Diskussion mit den Kongressteilnehmern über diese Thematik sprechen.

 

Die Teilnahme von Betroffenen an der Tagung wird vom Veranstalter ausdrücklich begrüßt und gefördert. Wer als Betroffener eine Freikarte benötigt, kann sich an die Münchner AIDS-Hilfe wenden:

beratungsstelle@muenchner-aidshilfe.de.

 

Das vorläufige Programm gibt es hier zum Download

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Unsere Ziele und Forderungen:

 

Als Zusammenschluss von Betroffenen des Bluterskandals und der Leistungsempfänger der Stiftung "Humanitäre Hilfe..." sehen wir die im Juni 2017 erfolgten Änderungen im HIV-Hilfegesetz positiv. Wir sind dankbar für diesen Schritt in die richtige Richtung. Er gibt den Betroffenen mehr längerfristige finanzielle Sicherheit. 

 

Mit bitterem Bedauern müssen wir allerdings zur Kenntnis nehmen, dass weitereführende Schritte um die aktuelle Situation der Opfer, neben der finanziellen Situation, zu verbessern wieder unterblieben sind.

Deshalb fordern wir....      mehr lesen

 

Verantwortung verjährt nicht !