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Corona

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Bleibt gesund! Jürgen

Mitgliederversammlung und Seminar in Wuppertal

Unser erstes Mitgliederseminar in Wuppertal vom 14. bis 16. Februar war eine positive, gelungene und interessante Veranstaltung. Es ging im Schwerpunkt um den Verband und wie unsere weiteren Aktivitäten organisiert werden und wie wir uns zukünftig effektiver strukturieren. Am Sonntag fand die außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Die wesentlichen Schwerpunkte waren die Wahl neuer Vorstände und eine erneuten Satzungsänderung. Es wurden zwei neue Vorsitzende gewählt. Michael Diederich übernimmt im Verein den Vorsitz und wird sich um Medien und Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Sandra Czech wurde als stellvertretende Vorsitzende gewählt und wird sich um interne Organisation kümmern und Michael vertreten und unterstützen. Thomas Gabel (Finanzen, Mitgliederverwaltung) und Olaf Wilsing-Jüterbock (Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Medien) bleiben im Amt.

 

Eine Zusammenfassung der weiteren Ergebnisse folgt demnächst per Newsletter an die Mitglieder.

 

 

Neue Telefonnummer

Wie sie auf der rechten Seite sehen, hat der Verband eine neue Telefonnummer:

                    +49 178 1023846

 

Wir wollen zusätzlich darauf hinweisen, dass unsere Faxnummer (+49 3212 3725257) ein Computerfax ist und den Vorständen auch jederzeit per Email zugestellt wird wird!

Widerspruch gegen den Änderungsbescheid der Stiftung

Auf der IGH Hompage wurde am 17. Januar ein Beitrag veröffentlicht, der eine Widerspruchsmöglichkeit gegen den Änderungsbescheid der Stiftung zum 01. Juli 2019 aufzeigt. Der VOB e.V. unterstützt grundsätzlich diesen Aufruf. Wir sehen aber zunächst noch keine Möglichkeit durch einen Widerspruch einen möglichen Anspruch auf eine Erhöhung der Zahlungen zu schaffen.

 

Aus Sicht des Vorstandes gibt es, neben den auf der Homepage der Igh aufgeführten Argumenten, einen weiteren Fehler im Änderungsbescheid der Stiftung, und zwar in Bezug auf die Berechnung der Rentenanpassungen in den neuen und alten Bundesländern.

 

In der Novelle von 2017 heißt es im HIVHG lediglich unter §16 (6):

"Die Leistungen werden zum gleichen Zeitpunkt, zu dem die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung angepasst werden, entsprechend dem Prozentsatz angepasst, um den sich der aktuelle Rentenwert in der gesetzlichen Rentenversicherung verändert. Die Anpassung erfolgt ab dem 1. Juli 2019."

Nun gelten aber in den neuen und alten Bundesländern unterschiedliche Rentenwerte. Um dem Gesetzestext Rechnung zu tragen, hätte die Stiftung für west- und ostdeutsche Leistungsempfänger zwei unterschiedliche Leistungsberechnungen durchführen müssen. Dies hat die Stiftung aber nicht berücksichtigt. Dadurch wird sie dem Auftrag des Gesetzgebers nicht gerecht und die Leistungsempfänger in den neuen Bundesländern werden benachteiligt.

 

Diesen Sachverhalt werden wir bei unserer Mitgliederversammlung am 16. Februar eingehend diskutieren und entscheiden, ob wir eine anwaltliche Prüfung veranlassen. Interessierte sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren. 

 

Zu der Forderung in der Widerspruchsbegründung auf der IGH Internetseite, die Anpassung der Zahlung an die Veränderungen des Rentenniveaus rückwirkend ab 1995 vorzunehmen, verweisen wir auf die Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der FDP vom 18.01.2019. Hier lehnt die Bundesregierung eine rückwirkende Anhebung grundsätzlich ab. Es bliebe hier nur der Weg über eine Klage, auch darüber werden wir bei der Versammlung ausführlich sprechen.

Über unser weiteres Vorgehen werden wir auf unserer Hompage informieren.

 

Jürgen

 

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!Neue Bankverbindung!

WICHTIG - WICHTIG -

Aufgrund von organisatorischen Problemen bei der Skatbank haben wir ab sofort ein neues Bankkonto!:

GLS Bank

IBAN: DE46 4306 0967 1049 6011 00

BIC: GENODEM1GLS

Zürückgestellte Einzahlungen können jetzt auf das neue Konto getätigt werden. Bitte überprüfen Sie auch, ob eventuell noch Daueraufträge auf das alte Konto bei der Skatbank eingerichtet sind.

Bitte entschuldigen Sie diese unnötigen Umstände. 

WICHTIG - WICHTIG

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Elmar kämpft nicht mehr

 

Am letzten Tag des Jahres 2019 hat Elmars Herz um 0:05 Uhr aufgehört zu schlagen. Sandra konnte bei ihm sein und ihn in seinen letzten Stunden und Tagen begleiten.

 

Elmar wartete auf eine Spenderleber und ist an den Folgen einer vorbereitenden OP in der Uniklinik Mainz verstorben.

 

Wir sind in tiefer Trauer um unseren geschätzten Freund und Vorstand, der für alle, die ihn kannten, immer Humor übrighatte. Er hat sich nie entmutigen lassen und uns alle immer wieder mit seinem Optimismus bewegt, weiter zu gehen und uns nicht durch Konflikte und persönliche Verletztheiten aufhalten zu lassen. Der Verein hat nicht nur eines seiner wichtigsten Gründungsmitglieder verloren, sondern auch einen wertvollen Mitstreiter mit unglaublicher Energie.

 

Wir alle sind in Gedanken bei Elmar und natürlich bei seiner Frau und seiner Familie.

 

Die Trauerfeier fand am Mittwoch, den 8. Januar um 14:00 Uhr

Am Südfriedhof in Wiesbaden statt. Die Urnenbeisetzung wird am 17. Januar um 9:00 Uhr ebenfalls am Südfriedhof stattfinden.

Adresse: Siegfriedring 25, 65189 Wiesbaden

 


 

Spenden sind erwünscht

GLS Bank

IBAN: DE46 4306 0967 1049 6011 00

BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: Danke Elmar

 

Der Verband der Opfer des Blutskandals e.V.

 

 

 

Kurze Ansprache zu Elmars Trauerfeier am 8. Januar in Wiesbaden:

"Wir treffen uns hier um von Elmar Abschied zu nehmen. Er war Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender unseres Verbandes für die Opfer des Blutskandals. Er spielte eine bedeutende Rolle bei dessen Gründung und hat sich dabei immer wieder mit seinen Fähigkeiten eingebracht. Elmar hat, wie so viele, eine sehr lange Leidensgeschichte durchgemacht und ist dabei aber offen und immer im Austausch geblieben. Ich denke er hat auch durch das Leid seine herausragenden Fähigkeiten entwickeln können. Er hatte das, was jeder Zusammenschluss von Menschen, die etwas gemeinsam erreichen wollen, braucht:

- Er konnte hervorragend Visionen entwickeln. Das war wohl eine seiner wichtigsten Energiequellen. Er wusste, was er erreichen wollte, er wusste wo er hin wollte. Mit diesen Visionen hat er uns alle immer wieder mitgerissen.

- Gleichzeitig hatte er die Fähigkeit zu vermitteln und zu verbinden. Ich glaube, das hat er bei der Drogenarbeit gelernt und perfektioniert. Immer wieder schaltete er sich gekonnt und diplomatisch in Konflikte ein und erreichte immer wieder, dass Differenzen beigelegt und wieder miteinander geredet wurde. Er war ein Meister der Diplomatie und das konnte er bei den vielen Gesprächen gekonnt einsetzen.

- Er konnte auch ernste Gespräche oder manchmal ausweglose Situationen mit Witz und Phantasie auflockern. Er wusste, wie man Menschen ansprechen musste und brachte uns immer wieder zum Lachen.

- Vor allem aber hatte er eine unerschütterliche Geduld und Zähigkeit. Damit brachte er z.B. das Thema HCV immer wieder in die Gespräche mit Abgeordneten und Presse ein. Immer wieder suchte er das Gespräch, auch wenn andere bereits frustriert und wir dabei bereits mehrfach gescheitert waren oder wenn ein Thema einfach nicht "erwünscht" war.

- Elmar hatte unglaublich viele gute Ideen. Damit hat er uns manchmal zur Verzweiflung gebracht. Denn wir hatten oft nicht die Ressourcen und die Kraft all diese guten Ideen umzusetzen.
- Nicht zuletzt konnte er herrlich genießen. Er wusste, was er brauchte und was ihm guttat und er nahm sich auch die Zeit dafür.

Elmar hat einen unschätzbar großen Beitrag geleistet um etwas für die Geschädigten zu erreichen. Ohne ihn wären wir heute nicht da, wo wir sind.

Wie ich diese Gedanken aufgeschrieben habe, stellte ich mir die Frage, was würde Elmar denken und sagen, wenn er jetzt hier dabei wäre?
Ich bin mir sicher, er würde sagen:
"Lasst Euch nicht entmutigen, macht einfach immer weiter. Ich bin nicht so wichtig, aber unsere gemeinsamen Ziele schon!"

Vielen Dank Elmar, die Lücke, die Du hinterlasst, wird sehr schwer zu füllen sein.
Danke"

 

Jürgen Möller-Nehring

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HIV und Depressionen

Artikel zu HIV und Depressionen die nicht selten gemeinsam auftreten!

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Bluthandel - 2019

Sehr gute Doku der ARD. Eine tragische Geschichte um Vater und Tochter aus einer mexikanischen Grenzstadt, die ihr Blutplasma in Amerika verkaufen, um zu überleben – und dabei ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Diese Doku wurde am 07.10.2019 ausgestrahlt. Immer noch profitieren auch deutsche Pharmafirmen von Serumspendern in sozialer Not. Vor allem in den USA. Verantwortliche Politiker schweigen. Die Pharmafirmen auch.

Hatten wir das nicht schon mal?

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Unsere weiteren Forderungen:

 

Als Zusammenschluss von Betroffenen des Bluterskandals und der Leistungsempfänger der Stiftung "Humanitäre Hilfe..." sehen wir die im Juni 2017 erfolgten Änderungen im HIV-Hilfegesetz sehr positiv. Wir sind dankbar für diesen Schritt in die richtige Richtung. Er gibt den Betroffenen mehr längerfristige finanzielle Sicherheit. 

 

Mit bitterem Bedauern müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die beteiligten Pharmafirmen, als Hauptverursacher des Blutskandals, ab 2019 nicht mehr ihrer Verantwortung gerecht werden müssen.

 

Deshalb fordern wir....      mehr lesen

 

Verantwortung verjährt nicht !